Der Titel „Rentenberater“ ist eine geschützte Berufsbezeichnung und darf nur von Erlaubnisinhabern und registrierten Personen geführt werden.

In der Praxis werden oftmals auch die sogenannten Versichertenältesten bzw. Versichertenberater der Deutschen Rentenversicherung als „Rentenberater“ bezeichnet. Dies ist nicht zutreffend.

Abgesehen davon, dass diese Berater lediglich als „ortsnahe Mittler“ zwischen den Versicherten und dem Sozialversicherungsträgern fungieren sollen, kann von ihnen nicht die gleiche Kompetenz und Fachkenntnis erwartet werden wie bei professionellen, unabhängig tätigen Rentenberatern.

Die rund 5.200 Versichertenältesten arbeiten ehrenamtlich, werden idR. von den Gewerkschaften vorgeschlagen und anschließend von der Vertreterversammlung gewählt. Einschlägige Berufserfahrung wird nicht vorausgesetzt. Versichertenälteste erhalten für ihre Tätigkeit eine finanzielle Entschädigung vom Rentenversicherungsträger.

Rentenberater als Alterlaubnisinhaber

Bis zur Neuregelung des Rechtberatungsgesetzes (RBerG) im Jahr 2008 musste die erforderliche „besondere Sachkunde“ idR vor einer Prüfungskommission – bestehend aus Berufsrichtern der jeweiligen Landessozialgerichte – unter Beweis gestellt werden. Wer in allen Bereichen des Sozialversicherungsrechts (Rentenversicherung, Unfallversicherung, Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Schwerbehindertenrecht, soziales Entschädigungsrecht) entsprechende Fachkenntnisse nachweisen konnte, erhielt eine unbeschränkte Rentenberater-Erlaubnis. Wurde dieser umfassende Nachweis nur teilweise erbracht, erfolgte eine beschränkte Zulassung für bestimmte, konkret benannte Teilbereiche.

Wer als Rentenberater zudem als Rechtsbeistand vor den Sozial- und Landessozialgerichten auftreten wollte, musste einen weiteren Antrag stellen. Auch hier wurden Kenntnisse und Fähigkeiten von einem Richtergremium überprüft. Nur wer diesen strengen Anforderungen genügte, wurde als sog. „Prozessagent“ zum mündlichen Verhandeln vor den Gerichten der Sozialgerichtsbarkeit zugelassen.

Rentenberater gem. § 10 Abs. 1 S 1 Nr. 2 RDG

Mit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Neuregelung des Rechtsberatungsrechts am 1. Juli 2008 wurde das RBerG durch das sog. „Rechtsdienstleistungsgesetz“ (RDG) abgelöst. Die bislang erforderliche Erlaubniserteilung wurde ersetzt durch die gerichtliche Registrierung.

Die „Rechtsdienstleistung aufgrund besonderer Sachkunde“ im Bereich Rentenberatung wurde auf dem Gebiet der gesetzlichen Renten- und Unfallversicherung, des sozialen Entschädigungsrechts, des übrigen Sozialversicherungs- und Schwerbehindertenrechts mit Bezug zu einer gesetzlichen Rente sowie der betrieblichen und berufsständischen Versorgung eingeschränkt.

Unter diesem „Bezug zu einer gesetzlichen Rente“ ist ausweislich der Begründung zum Gesetzentwurf und der Kommentierungen zu § 10 RDG ein konkreter Bezug zu rentenrechtlichen Fragestellungen im Einzelfall zu verstehen. Wann dieser zu bejahen ist und das Tätigkeitsfeld eines Rentenberaters dementsprechend eröffnet ist, wird in der Rechtsprechung der Sozialgerichte unterschiedlich beurteilt (siehe dazu VG Mainz, Urteil vom 18.02.2011 4 K 642/10.MZ).

Gibt es einen Unterschied zwischen Alterlaubnisinhabern und Rentenberatern neuen Rechts ?

Die Befugnisse der Alterlaubnisinhaber sollten nach dem erklärten Willen des Gesetzgebers durch die Neuregelung des RDG nicht eingeschränkt werden. Aus diesem Grunde wurde mit § 1 Abs. 3 Rechtsberatungseinführungsgesetz (RDGEG) eine Regelung geschaffen, die es den Alterlaubnisinhabern ermöglicht, weiterhin Rechtsdienstleistungen in allen Bereichen des Rechts zu erbringen, auf die sich ihre bisherige Erlaubnis erstreckt.

Mit anderen Worten: Rentenberater mit (unbeschränkter) Alterlaubnis dürfen auch in allen übrigen Sozialversicherungsbereichen vertreten, ohne dass ein Bezug zu einer gesetzlichen Rente bestehen muss.

Alterlaubnisinhaber, die zugleich als Prozessagenten zugelassen waren, stehen im Sinn von § 79 Abs. 2 Satz 1 der Zivilprozessordnung, § 10 Abs. 2 Satz 1 des Gesetzes über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit, § 11 Abs. 2 Satz 1 des Arbeitsgerichtsgesetzes, § 73 Abs. 2 Satz 1 des Sozialgerichtsgesetzes und § 67 Abs. 2 Satz 1 der Verwaltungsgerichtsordnung nach dem Umfang ihrer bisherigen Erlaubnis bei gerichtlicher Vertretung oder beim Auftreten in der Verhandlung einem Rechtsanwalt gleich (§ 3 Abs. 2 RDGEG).

Warum sollten Sie diesen Unterschied kennen ?

Die nachfolgende Textpassage steht Ihnen seit dem 05.12.2022 leider nicht mehr zur Verfügung. Grund hierfür ist die Beschwerde eines Mitglieds des Bundesverbandes der Rentenberater. Der Verbandsvorstand wurde gebeten gegen den Inhalt vorzugehen. Die Justiziarin des Verbandes hat mich unter Fristsetzung zu einer „Korrektur“ aufgefordert.
Ich habe mich deshalb dazu entschlossen, die gesamte Passage unkenntlich zu machen. Und die Erkenntnis gewonnen, dass offenbar eben nicht jeder Rentenberater wirklich möchte, dass Sie den Unterschied kennen.

Das Internet vergisst aber nichts! Sogar technische Laien sind heutzutage in der Lage, mittels kostenloser Programme problemlos alte Versionen einer Homepage wieder herzustellen.

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